“Jazz is not dead, it just smells funny.” Diese von Frank Zappa stammende Weisheit ließe sich sicherlich auch auf den Ska anwenden. Aus unseren Tanzlokalen nie völlig verschwunden führt er das schattenhafte Dasein eines verrottenden Wiedergängers, der sich nur alle 20 Jahre aus seinen Grab erhebt, um in einer neuen Welle über den Mainstream hinweg zu fegen, ehe wieder hippere Trends am Horizont erscheinen und die liebgewonnenen Schachbrett-Muster und Pork Pie Hats aus den Sortimenten der etablierten Modegeschäfte verbannen. Nicht jeder Ska-Fan mag sich damit abfinden. So mancher Anhänger jamaikanischer Musik glaubt, man könne dem Ska nur helfen, in dem man ihn zurück zu seinen Wurzeln bringt und behutsam durchleben lässt, was ihm bereits unzählige Musiker angetan haben. Doch Horst and the Heartbreakers gehören nicht dazu!

 

Das 10 1/2 - köpfige Blas-Orchester aus der nordrheinwestfälischen Kultur- und Kirmesmetropole Gevelsberg hat sich dem hehren Ziel verschrieben, dem Ska durch Transplantation verschiedenster Stil-Elemente neues Leben einzuhauchen. Neben den obligatorischen Reminiszenzen an den kleinen Bruder Reggae werden zu diesem Zweck nicht nur verschiedenste Rock- und Punk-Einflüsse herangezogen. Man vergreift sich auch an dem Hirn des Jazz, dem Sexappeal des Swings sowie der holprige Schamlosigkeit des klassischen Rock & Rolls, um all diese Komponenten mit den famosen Offbeat-Rhythmen des Skas zu verschmelzen.

 

Dabei wollen die Horstboys jedoch nicht nur unterhalten. Als feste Größe der Musikszene sind sie sich ihrer öffentlichen Verantwortung durchaus bewusst. Stets bemühen sie sich darum, ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden. So behandeln ihre Texte nicht nur die Alltäglichkeiten der Moderne, sondern thematisieren auch historische und gesellschaftliche Probleme wie die Beziehung eines amerikanischen GIs zu seiner pazifischen Gespielin während der Schlacht von Wake Island, die Gefahren eines nuklearen Holocaust für die Tourismusbranche sowie den Spaß, den man trotz halluzinogener Drogen haben kann. Im Gewand modernster Tanzmusik, die sowohl zu klassischen Standardtänzen wie Disco-Fox als auch zu gemütlichen Mosh-Pits kompatibel ist, trifft musikalische Raffinesse auf subtile Gesellschaftskritik im Stile eines „Itchy & Scratchy“-Cartoons. Selbstverständlich konnte diese energiegeladene Mischung nicht lange vor der Weltöffentlichkeit verborgen bleiben. Und so blicken Horst and the Heartbreakers auf fast 10 Jahre Bühnenerfahrung sowie gemeinsame Auftritte mit nationalen und internationalen Größen wie Revolverheld (Deutschland), Skunk (Baskenland), Dallax (Japan), The Offenders (Italien) und vielen, vielen anderen zurück.

 

NON-STOP OFFBEAT ACTION

 

 

HORST AND THE HEARTBREAKERS - SKA SINCE 1852

 

WEBDESIGN BY MARC BUSCH

 

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